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Warum eine Landesarmutskonferenz in Berlin?

Sozial ist, wenn an alle gedacht wird. Das ist in Berlin nicht der Fall. Klar, es gibt den Sozialstrukturatlas Berlin. Doch dessen Vorteil ist zugleich sein großer Nachteil:

Er ist regional begrenzt, arbeitet mit Einteilung in kleine Bereiche. Das kann Voraussetzung für schnelles Reagieren sein. Aber gesamtstädtisch präventiv kann so nicht gearbeitet werden.


In Schönefeld leistet sich die Stadt seit Jahren ein Desaster von Milliardengrab. Ein seriöser und nachhaltiger Haushalt für die normalen Berliner ist nicht in Sicht. Und das Schlimmste: Die ersten, die von zukünftigen Kürzungen betroffen sind, werden wieder die sein, denen es heute schon an vielem mangelt.


Auch in einer Stadt wie Berlin braucht es das ehrenamtliche Engagement von Institutionen wie der Landesarmutskonferenz. Wir machen die Strukturen sichtbar, die Menschen im Mangel leben lassen. Strukturen, die Menschen ausgrenzen. Wir geben diesen Menschen eine Stimme, ermutigen sie, geben Hilfe zur Selbsthilfe.

 

Was ist Armut?

Armut in Deutschland ist relativ zu betrachten und dem Lebensstandard der Gesamtbevölkerung gegenüberzustellen. Einkommensarmut ist dabei als Schlüsselmerkmal von Armut zu verstehen, da sie auf alle anderen Lebensbereiche des Menschen Einfluss hat. Armut ist durch die massive Einschränkung von Handlungsspielräumen, Partizipationsmöglichkeiten und Entwicklungsperspektiven gekennzeichnet, sodass ein Leben in Menschenwürde gefährdet oder sogar unmöglich gemacht wird.

> Schauen Sie doch mal auf unsere Geschäftsordnung! Hier finden Sie auch eine ausführliche Definition des Armutsbegriffes.



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