Landesarmutskonferenz Berlin

Gemeinsam gegen Armut und Ausgrenzung

Armut hat viele Gesichter. Und sie findet oft im Verborgenen statt. Dort, wo man sie nicht sieht – und wo es auch leicht ist, wegzuschauen. Und das, obwohl Armut immer wieder auch in der Mitte der Gesellschaft entsteht.


Die Landesarmutskonferenz setzt sich seit Jahren dafür ein, diese Armut sichtbar zu machen. Den aus Scham schweigenden Menschen eine Stimme zu geben. Denn wo Öffentlichkeit herrscht, können sich diejenigen nicht mehr wegducken, die etwas an der Armut anderer ändern könnten: Regierungen, Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen. Dabei geht es uns nicht primär darum, andere an den Pranger zu stellen. In erster Linie wollen wir konkret helfen, die Armut dort zu bekämpfen, wo sie schon existiert. Und dort zu verhindern, wo sie zu entstehen droht.


Wer sind wir?
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Sie wollen helfen?
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Unsere Fachgruppen
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Erfolgreich ist, was Armut lindert

Die Landesarmutskonferenz ist kein Ort der lauten Töne. Jedenfalls nicht in eigener Sache. Wichtig ist, dass unsere Aktivitäten zum Ziel führen. Zum Beispiel ...

… Einbindung der Ausgegrenzten. Viele Menschen, die sich innerhalb der Gesellschaft nicht mehr gut aufgehoben fühlen, ignorieren ein wichtiges Grundrecht: das Recht auf Wahlen.

 

„Was bringt das schon?“ „Die machen doch eh, was sie wollen!“ – so lauten oft die Argumente gegen eine Wahlbeteiligung. Dass es auch anders geht, zeigt unsere Initiative Wir kommen wählen! Wir organisieren Foren zur öffentlichen Diskussion, laden DirektkandidatInnen ein, fördern den direkten Dialog zwischen BürgerInnen und PolitikerInnen. Wir motivieren zur Wahl und helfen so, die Menschen wieder ein Stück an die Gesellschaft heranzuführen, aus der sie sich ausgegrenzt fühlen.

 

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... sachkundige Informationen. Ein Problem der vielen Facetten von Armut ist allen gemeinsam: sie finden oft im Verborgenen statt. Denn lange nicht jeder Obdachlose schläft zerlumpt auf einer Parkbank.

 

Armut ist viel, viel mehr als die rein finanzielle Einkommensarmut. Und es ist auch die Scham, die viele Menschen davon abhält, offen über ihren Zustand zu sprechen. Wir haben über die Jahre eine Menge praktischer Erfahrung gesammelt und informieren umfassend über alle Formen der Armut. Zum Beispiel im Rahmen des Kongresses Armut und Gesundheit, an dem wir seit Jahren regelmäßig teilnehmen.

 

Wir zeigen die Verbindungen zwischen Armut und den Lebenssituationen, die sich daraus entwickeln. Denn nur so finden wir vernünftige Lösungen für die zum Teil prekären Lagen vieler armer Menschen.

 

In unseren Positionspapieren bündeln wir Forderungen und detaillierte Informationen – jederzeit relevant für politische Entscheider, den Senat und diverse Verwaltungen.


... Beratung von Hartz-IV-EmpfängerInnen. Die Berliner Jobcenter ersticken in Formularen, Anträgen, Unterlagen. Wenn dann auch noch unkundige oder gar unwillige Bearbeitung dazukommt, leiden genau die Falschen. Denn Hartz IV ist kein Gnadenbrot, sondern ein staatlich verbriefter Anspruch. Wie schludrig mitunter mit diesem Anspruch umgegangen wird, zeigen zwei Zahlen: 2012 wurden sage und schreibe 15.000 Bescheide Berliner Jobcenter vom Sozialgericht gekippt – mindestens teilweise. Gut jede zweite Klage war damit juristisch berechtigt.

 

Wir helfen, Bescheide zu überprüfen und gegebenenfalls Rechtsmittel einzulegen. Informieren Sie sich gerne unter www.beratung-kann-helfen.de.