Fachgruppe "Wohnungslose Menschen"

vertreten durch

Dagmar von Lucke

c/o Caritasverband für das Erzbistum Berlin e. V.

Anton-Saefkow-Platz 3 - 4

10369 Berlin


Tel: 030 / 666 34 05 18

Fax: 030 / 666 34 05 15


E-Mail: D.von-Lucke(at)caritas-berlin.de


Wohnen ist ein Grundrecht

Als Grundlage für die Arbeit unserer Fachgruppe verwenden wir die Begriffe „Wohnungsnotfall“ und „Wohnungslosigkeit“ entsprechend der Definition der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V.:

Eine Person ist ein Wohnungsnotfall, wenn sie:

  • wohnungslos oder
  • von Wohnungslosigkeit bedroht ist oder
  • in unzumutbaren Wohnverhältnissen lebt.

 

Wohnungslos ist, wer nicht über einen mietvertraglich abgesicherten Wohnraum verfügt.

Quelle: Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe e. V.:

Schätzung der Zahl der Wohnungslosen und der von Wohnungslosigkeit Bedrohten, Bielefeld 2009

In Berlin ist sowohl eine zunehmende Verknappung preiswerten Wohnraums als auch eine sich verschärfende soziale Spaltung der Stadt sichtbar. Hiervon sind Menschen mit geringem Einkommen stark betroffen. Für wohnungslose Menschen trifft dies in besonderer Weise zu, da neben der Einkommensarmut in der Regel weitere sogenannte Marktzugangsschwierigkeiten bestehen, z. B. Schulden, soziale Schwierigkeiten.

 

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Veränderungen auf dem Berliner Wohnungsmarkt zu analysieren und Lösungsvorschläge zu erarbeiten. Ideen, wie einkommensschwache und insbesondere wohnungslose Menschen besser mit Wohnraum versorgt werden können.

 

Dabei werden die bestehenden Verfahrensweisen und Instrumente einer kritischen Prüfung unterzogen. Dazu gehören etwa der soziale Wohnungsbau, Belegungsrechte, das geschützte Marktsegment, die AV Wohnen.

 

Anschließend wollen wir den erarbeiteten Vorschlägen und Forderungen öffentlichkeitswirksam politischen Nachdruck verleihen.

 

In unserer Fachgruppe arbeiten unterschiedliche Akteure der Wohnraumversorgung zusammen.


Hier geht es zu den Materialien unserer Fachgruppe.

Hier geht es zu den Positionspapieren der Landesarmutskonferenz Berlin.